Mittwoch, 14. Januar 2009

4.a. Unterschiede in den user interfaces von Hypertextanwendungen

Die Aufgabe erfordert einen Vergleich von zwei primären Lernobjekten gleicher Implementierung mit unterschiedlicher Repräsentation. Im Bewußtsein meiner persönlichen Erfahrung mit der Materie möchte ich versuchen dieser bekannten Subjektivität durch bewußte Fokusierung auf die Verwirklichung der geforderten Ziele als Lern- und Lehrbegleiter zu begegnen. Damit ergeben sich die konkreten Fragen, wie weit die Oberflächengestaltung einerseits die Interaktionsmöglichkeit als Grundpfeiler der Mutidirektionalität ausreizen kann, andererseits ob das didaktische Ziel der Vermittlung von Basismethoden und -fertigkeiten damit realisiert werden kann.
Für beide Anwendungen kann gelten, dass sowohl Interaktivität als auch Multidirektionalität dem Anwender bewußt gemacht wird. Der Eindruck, dass dies bei pastperfect (>http://pastperfect.univie.ac.at/html/indexframe.html< online am 14.1.2009) besser gelingt entsteht dabei allein durch die Anordnung der layer (mit dem Versuch der Visualisierung von mehr als 2 Dimensionen) und das Datenvolumen.
Auch das didaktische Konzept des selbstgesteuerten didaktischen Entwickelns (vor allem bei europa/site =>http://www.univie.ac.at/hypertextcreator/europa/site/browse.php< online am 14.1.2009) und Lernens dürfte in beiden Fällen anschaulich sein, wenngleich die Überprüfung im Falle von pastperfect mangels Lehrveranstaltungs-Anwendung nicht möglich ist. Im ersten Fall erlaubt die „typographieartige“ Struktur eine rasche Gewöhnung an die Darstellungsform und dem Leser die Möglichkeit der „Lustempfindung“ auf dem Weg durch die contents als auch eine gute Möglichkeit den Entstehungsprozess der Strukturierung und Verknüpfung nachzuvollziehen. Im zweiten Fall, der die Multimedialität der Anwendung deutlich stärker ausnutzt, werden die Reize zur „Lustempfindung“ schon ziemlich „ausgereizt“. Das Resultat ist andererseits eine Abenteuerlichkeit die von der europa/site nicht geboten werden kann.
Ob das Interesse im Fall von europa/site auf Grund von Langeweile rascher schwindet als die Konzentration die im Fall von pastperfect benötigt wird um sich einzulesen, bleibt dahingestellt. Sicher ist, dass es für den gegenständlichen Fachbereich nichts Ebenbürtiges gibt und beide Anwendungen schon allein dadurch besondere Beachtung verdienen. Auf typographische Werke in einem diskursabhängigen Fach zu bestehen und derartige Modus 2 (auf den Kontext abgestimmte) Applikationen zu negieren, würde nicht einmal den Ijtupsjlfs (>http://kanduth.blogspot.com/< online am 14.1.2009) einfallen.

4.b.Beurteilung von Teamarbeit im Hypertextcreator

Vorausgeschickt muß werden, dass eine vergleichende Untersuchung zwischen den Realsierungen in Wien und München nicht möglich ist. Dies auf Grund zu stark divergierender Stichprobengrößen (Teilnehmer) ebenso wie auf Grund der Unkenntnis jener Parameter die einen Gruppenvergleich (Grundgesamtheit) erlauben könnten.
Rückschlüsse auf die Realisierung der Teamarbeit innerhalb der Gruppen erlauben quantitative Merkmale ebenso wie qualitative. Herangezogen wurden die SoSe 2004. Untersucht wurden die Kontexte und Attribute und ihre Relation in Hinblick auf die Interaktion.
> http://www.univie.ac.at/hypertextcreator/netzwerk/site/&lt; online am 14.1.2009: Im Hinblick auf gemeinsame Begriffsbildungen fällt die hohe Prägnanz in den einzelnen Beiträgen ebenso auf wie die gute allgemeine Strukturierung (incl. des Gewinns einer weiteren Ebene durch aufteilen der Fragestellung im Kontexthauptmenü). Der rote Faden verliert sich nur unvermeidlich in der Spezialisierung der Subthemen. Die Relevanz der Attributisierung ist nur teilweise nachvollziehbar. In diesen Fällen beeindruckt ein deutliches Zeit/Raum/Person Konzept. Geeignete Modularisierung (um Anknüpfungspunkte für andere zu bieten) findet sich nur in wenigen Fällen. Die weit aus schwierigere Forderungen nach grob einheitlichem Stil und einheitlicher Form konnte innerhalb der Untergruppen im Kontexthauptmenü gut erfüllt werden, während die Ausnutzung der Multimedialität weder im Einzelfall noch in der Gruppe besonderer Erwähnung würdig wäre. Ein deutlicher Ausreißer ist im Beitrag Wien unter Zentren auszumachen, wobei selbst in diesem Fall die hohe Anzahl an Attributiven Verknüpfungen auffällt, die auch quantitativ in der gesamten Gruppe für eine gute Realisierung der Teamarbeit spricht.
> http://www.univie.ac.at/hypertextcreator/papersucks/site/&lt; online am 14.1.2009: Trotz der relativen großen Gruppe fällt ein wenn auch großer so doch deutlich abgrenzbarer gemeinsamer Begriffspool auf, der sich auch in den Attributen niederschlägt. Während die Relevanz der Attribute sehr deutlich und bei allen nachvollziehbar zum Ausdruck kommt, wurde die Frage der Modularisierung leider völlig vernachlässigt. Stil und Layout sind einheitlich unspektakulär. Darüber hinaus scheint ein Multimedialitätsverbot auferlegt worden zu sein. Rein quantitativ fällt die geringe Anzahl von Attributiven Verknüpfungen auf, die inhaltlich jedoch nichts vermissen lassen. In diesem konkreten Fall wäre eine deutlichere Modularisierung und „Auslagerung“ in Attribute sowohl für die Lesbarkeit angenehmer als auch für die Ausnutzung der Multidirektionalen Potenz wünschenswert gewesen. Dennoch ist insgesamt ein gelungener Teamcharakter erkennbar.

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